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Eines sei gleich zu Anfang ganz
deutlich gesagt – es geht nicht um eine pauschale Verurteilung von
asiatischem Naturstein. Es gibt sowohl in China wie auch in Indien
hochmoderne Betriebe, in denen die grundlegenden Sozial- und Umweltstandards
eingehalten werden.
Auf der anderen Seite wird von seriös recherchierenden Stellen immer
häufiger von katastrophalen Arbeitsbedingungen bis hin zu massiver
Kinderarbeit gerade in diesen Ländern berichtet, sodass wir der Überzeugung
sind, dass sich dieses Thema durchaus in den Fokus eines Bauherren oder
Planers rücken sollte. Wir möchten Sie dafür sensibilisieren, beim Warenkauf
oder Ihren Planungen die Herkunft dieser Waren zu hinterfragen.
In unseren Augen ist es nicht in Ordnung, wenn jedes Jahr allein in China
von Behördenseite mehr als 100.000 neue Fälle der tödlichen Quarzstaublunge
(Silikose) gemeldet werden. Die Dunkelziffer ist sicherlich noch deutlich
höher. Wenn staatliche Staub-Grenzwerte in Untersuchungen von 45
Bruchstellen im Durchschnitt um das 265-fache! überschritten werden, werden
die o. g. Erkrankungszahlen niemanden wirklich überraschen.
Dabei ließe sich dieses Problem durch den Einbau von Absauganlagen oder
durch Naßabbau relativ gut lösen – aus Kostengründen wird dieses jedoch sehr
sehr häufig nicht umgesetzt. Sicherlich auch ein Grund für die teilweise
abenteuerlich günstigen Preise bei einigen asiatischen Produkten.
Quelle und weitere
Informationen:
www.suedwind-institut.de Bereich downloads.
Sofern sie zusätzlich
Interesse an einer vergleichenden Ökobilanz verschiedener
Flächenbefestigungsprodukte haben, kontaktieren Sie uns bitte unter
info@betonwerk-brilon.de, Stichwort: Ökobilanz
Gerne werden wir Ihnen
hierzu Informationen zukommen lassen. |